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Bild: SPD Frauen
Orangefarbener Handabdruck auf rotem Grund, daneben der Schriftzug „Sicher leben statt Gewalt überleben“.

Aktionen & Aufrufe, ASF, Veranstaltungen

25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

5. November 2026

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Die SPD Frauen rufen dazu auf, an diesem Tag sichtbar zu sein: Inhalte teilen, Materialien nutzen und eigene Aktionen in Berlin starten.

Die Termine am 25. November

13:30 bis 14:30 Uhr, online: Online-Veranstaltung „SPD Frauen x Stefanie Hubig“ zum Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Einwahl über Microsoft Teams steht im Kalendereintrag der SPD Frauen.

15:30 Uhr, Willy-Brandt-Haus: Die SPD Frauen hissen die Fahne gegen Gewalt an der Parteizentrale, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin, und hängen ein großes Banner an ihre Spitze. Die Aktion ist ein Pressetermin für die Hauptstadtpresse, Medienvertreter*innen sind eingeladen.

Gewalt gegen Frauen ist trauriger Alltag

Gewalt gegen Frauen geschieht mitten in unserer Gesellschaft. 2024 wurden in Deutschland 132 Frauen von ihren (Ex-)Partnern getötet. Alle zwei bis drei Tage tötet ein Mann seine (Ex-)Partnerin. Jede fünfte Frau hat in einer (Ex-)Partnerschaft körperliche Gewalt erlebt.

Neue Gesetze für mehr Schutz

Gewalt verlagert sich zunehmend ins Digitale. Das Bundeskabinett hat am 7. Oktober 2026 den Entwurf eines Gesetzes gegen digitale Gewalt beschlossen. Er soll Strafbarkeitslücken schließen, etwa beim unbefugten Verbreiten intimer Bilder und Deepfakes, bei Identitätsmissbrauch und bei unbefugter GPS-Überwachung. Betroffene sollen leichter Auskunft über Täter erhalten und die Löschung rechtswidriger Inhalte sowie eine zeitweise Accountsperre beantragen können. Weitere Vorhaben:

  • Ab dem 1. Juli 2027 gilt die elektronische Aufenthaltsüberwachung mit Täterarbeit im Gewaltschutzgesetz, nach spanischem Modell.
  • K.-o.-Tropfen bei einer Vergewaltigung sollen als gefährliches Tatmittel gelten, mit einer Mindeststrafe von fünf Jahren.
  • Erhebliche verbale und nonverbale Belästigung, oft verharmlosend „Catcalling“ genannt, soll strafbar werden.
  • Die Verjährungsfrist für Vergewaltigung soll einheitlich auf 20 Jahre steigen, die Mindeststrafe für gemeinschaftlich begangene Vergewaltigung auf fünf Jahre.

Mitmachen

Für Aktionen vor Ort gibt es im SPD-Shop Material der SPD Frauen, darunter ein „Gewaltbarometer“, das zeigt, wo häusliche Gewalt beginnt.

Hilfe für Betroffene: Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter 116 016 rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym.

Im Terminkalender: Online-Veranstaltung um 13:30 Uhr und Fahne gegen Gewalt um 15:30 Uhr

Quelle: SPD Frauen