Die verlorene Generation. Wie gefährlich ist die Austeritätspolitik für das europäische Projekt?

Mittwoch, den 20.02.19 um 19 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Raum 1.38
in der Wilhelmstraße 140 in Kreuzberg

Anmeldung erforderlich an cansel.kiziltepe.ma01@bundestag.de
Bitte zur Einlasskontrolle vorsichtshalber Personalausweis einstecken.

Nach der Krise 2008/2009 hat die EU drastische Austeritätsmaßnahmen eingeleitet. Die Sparmaßnahmen der Länder sollten den Staatshaushalt von Defiziten befreien. Die Folge war eine Rezession und steigende Arbeitslosenraten. Mittlerweile scheint sich die wirtschaftliche Lage der europäischen Länder von der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt zu haben. Die Verschlechterung der sozialen Lage bleibt bestehen. Seit 2013 ist jeder vierte Jugendliche in Europa von Armut bedroht und die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei ca. 15%. Die Europäische Jugend leidet unter der neoliberalen Politik der letzten Jahre, die insbesondere in den Staaten Südeuropas zu einer Zerschlagung des öffentlichen Arbeitsmarkts und zu massiven Stellenabbau geführt hat.

Für die Zukunft dieser Jugendlichen bedarf es einer Perspektive. Ist dafür das Ende der Sparpolitik ausreichend? Welche Maßnahmen müssen insbesondere in den einstigen Krisenländern unternommen werden, damit die Jugendarbeitslosigkeit sinkt? Vor diesem Hintergrund diskutieren die Jusos Xhain und der AG Mig Xhain mit Gesine Schwan und der Bundestagsabgeordneten Cansel Kiziltepe darüber, wie sinnvoll die Austeritätspolitik für das europäische Projekt ist.

Gesine Schwan war bis 2008 Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Heute ist sie Präsidentin und Mitgründerin der im Juni 2014 etablierten HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform, Berlin. Daneben ist sie Vorsitzende der Grundwertekommission beim SPD-Parteivorstand. Sie macht sich stark für ein soziales Europa, das mehr ist als eine Wirtschaftsunion.

Cansel Kiziltepe, Diplom-Volkswirtin, ist seit 2013 Bundestagsabgeordnete. Sie ist Mitglied im Finanzausschuss und im Sportausschuss. Zuvor war sie als Referentin im Stab des Arbeitsdirektors der Volkswagen AG zuständig für volkswirtschaftliche Analysen.

Kreis Friedrichshain Kreuzberg
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