Kinderzirkus Cabuwazi soll erweitert werden

Der Cabuwazi-Standort in Kreuzberg (Archivbild)

Der Bezirk soll den Kinderzirkus Cabuwazi unterstützen bei dessen Plan, bauliche Veränderungen vorzunehmen. Das hat die BVV am 13. Dezember beschlossen.

Mehrere tausend Berliner Kinder und Jugendliche nehmen jedes Jahr an Projekten des Zirkus Cabuwazi teil – etwa im Rahmen von Schulprojekten oder Ferienworkshops. Einer der Standorte des Zirkus´ befindet sich in der Wiener Straße in Kreuzberg. Nun sind die Betreiber auf Unterstützung aus dem Bezirksamt angewiesen – und sollen sie nach dem Willen der BVV auch bekommen.

„Cabuwazi möchte gerne einen neuen fliegenden Bau auf dem Grundstück errichten“, schreiben die Bezirksverordneten Tessa Mollenhauer-Koch und Frank Vollmert in einem BVV-Antrag der SPD. Mit diesem fordern sie: Der Bezirk soll dem Zirkus ermöglichen, bauliche Veränderungen vorzunehmen – natürlich in Absprache mit den zuständigen Verwaltungsgremien. Der Cabuwazi-Standort sei ein wichtiger Treffpunkt für viele Kinder und leiste tolle Arbeit, betont Mollenhauer-Koch. „Durch die Erweiterung ist es möglich, noch mehr Kindern die Möglichkeit zu geben, dort ihre Freizeit zu verbringen.“

Die BVV hat den Antrag am 13. Dezember mit großer Mehrheit beschlossen. Die Grünen-Fraktion hatte zuvor eine Unterbrechung der BVV beantragt, sich dann aber – offenbar trotz anfänglicher Vorbehalte – zu einer Zustimmung durchgerungen.

Zuvor hatte Mollenhauer-Koch noch einmal betont, wie wichtig es sei, jetzt ein klares Zeichen der politischen Unterstützung zu senden. „Ein neues Projekt – Im Kiez zu Hause – möchte gerne neue offene und niedrigschwellige Angebote schaffen, die Eltern in die Bildungsarbeit mit einbeziehen und eine Vernetzung der Bildungsträger ermöglichen. Die baulichen Änderungen sind notwendig, da die Bauhütte nach weit über 20 Jahren ersetzt werden muss, nicht isoliert ist und Cabuwazi mit einer kleinen Leichtbauhalle von 10 Meter x 15 Meter als fliegendem Bau einen neuen zusätzlichen Trainingsraum für die große Nachfrage schaffen möchte.“ Zusätzlich solle in Containerbauweise – auch fliegender Bau genannt – ein Eltern-Kind-Café statt zweier kleiner Bauwagen im Eingangsbereich stehen.

 

Pressemitteilung vom 14.12.2017