Projekte erhalten: Sven Heinemann und Michael Müller auf dem RAW-Gelände

Am 28. Juli hat der Friedrichshain-Kreuzberger SPD-Abgeordnete Sven Heinemann mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und dem SPD-Bezirksverordneten John Dahl das RAW-Gelände in Friedrichshain besucht. Eingeladen dazu hatten zahlreicher MieterInnen auf dem Gelände aus den Bereichen Kultur, Sport und Soziokultur. 

 

Sven Skaterhalle

 

Bei dem einstündigen Gesprächstermin mit anschließenden Rundgang über das Gelände – Stationen waren Skaterhalle, Kletterkegel, ehem. Stoff- und Gerätelager, ehem. Ambulatorium und Astra Kulturhaus – stand die künftige Entwicklung des zirka 70 000 Quadratmeter großen Areals im Vordergrund, das 1867 als Königlich Preußische Eisenbahnhauptwerkstatt Berlin II eröffnet wurde.

Viele der heutigen NutzerInnen haben in den vergangenen Jahren zur Entwicklung des Geländes beigetragen. Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg möchte deshalb insbesondere die verschiedenen Projekte in den denkmalgeschützten Altbauten entlang der Revaler Straße langfristig sichern, genauso auch die Sportangebote Kletterkegel und Skaterhalle mit dem dazugehörigen Biergarten und Freiluftkino. Die SPD Friedrichshain-Kreuzberg favorisiert dazu mit den betroffenen Akteuren als Lösung einen Verkauf der Häuser/Flächen an die NutzerInnen oder ein langfristiges Erbpachtmodell zum Erhalt der schützenswerten Institutionen. Dies lehnt der private Eigentümer derzeit leider ab und bietet nur langfristige Mietverträge. Deshalb müssen auf Bezirksebene mit allen Akteuren weitere Gespräche stattfinden.

Die SPD setzt sich, wie zahlreiche AnwohnerInnen auch, im Gegensatz zu Grünen, Linken und Piraten im Bezirk, für Mietwohnungsbau mit einem festgeschriebenen Sozialanteil auf einer Teilfläche des RAW-Geländes ein.