Harald Georgii: „Ich begrüße es, dass Michael Müller bereit ist, die Berliner SPD zu führen.“

13. April 2016

 

Zu den Ankündigungen von Michael Müller, für das Amt des Vorsitzenden der Berliner SPD zu kandidieren, erklärt der Vorsitzende der SPD Friedrichshain-Kreuzberg Harald Georgii:

„Ich begrüße es, dass Michael Müller bereit ist, die Berliner SPD zu führen.

Angesichts des erfolgreichen Populismus der AfD sind aus meiner Sicht zwei Dinge wichtig:

 

1. Die SPD muss erkennbar sein. Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, woran sie bei der

SPD sind. Der wichtigste Repräsentant der Berliner SPD ist der Regierende Bürgermeister. Der

muss in dieser Situation auch formal der SPD-Chef sein. Wenn die Leute am 18. September

2016 Michael Müller wählen wollen, müssen sie auch wissen, dass der von der SPD ist. Wenn

sie SPD wählen, wollen sie wissen, was und wen sie wählen.

2. Wir erleben zurzeit ein dramatisches Schwinden in die Problemlösungskompetenz von

Politik und Staat. Da ist es wichtig, dass die Berliner SPD ihre Entscheidungsstrukturen

verbessert und bündelt. Wir wollen kein Zaudern und lavieren. Wir wollen, dass die Stadt

zupackend regiert wird.

Mit seiner ernsthaften und nüchternen Art genießt Michael Müller größtes Vertrauen in der

Bevölkerung. Die Berliner SPD ist gut beraten, sich mit Michael Müller als Marke und als Inhalt

dem Berlinerinnen und Berlinern zur Wahl zu stellen.“