Begegnungszone Bergmannstraße: SPD wirbt für hohe Beteiligung

Die Bergmannstraße soll als „Begegnungszone“ umgestaltet werden. Mit einem Stand an der Marheineke-Markthalle hat die SPD-BVV-Fraktion zusammen mit MdA Björn Eggert am Samstag für eine breite Bürgerbeteiligung geworben.

Bis zum 8. März läuft noch die zweite Beteiligungsphase des Modellprojekts „Begegnungszone Bergmannstraße“. Auf der Internetseite begegnungszonen.berlin.de können bis dahin die ersten Planungsideen diskutiert werden. Geplant ist außerdem eine offene Bürgerwerkstatt am 4. März im Columbia Theater. Das Ziel des Projektes: Die Bergmannstraße soll so umgestaltet werden, dass sie fußgängerfreundlicher wird. Erreicht werden soll auch ein „verträgliches Miteinander aller Verkehrsarten“, wie es auf der Internetseite des Projektes heißt.

Die SPD-Fraktion in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg ruft alle Bürger*innen aus dem Kiez auf, sich an dem Dialog zu beteiligen. Mit dem bisherigen Planungsstand sind wir allerdings nicht zufrieden: Denn die von der BVV geforderte Sperrung der Zossener Straße (am südlichen Ende) für den Autoverkehr findet sich in den vorgelegten Planungsideen nicht wieder.

Die Sperrung wird vom Mieterrat Chamissoplatz seit Jahren gefordert, um den starken Durchgangsverkehr zu unterbinden. Auf Initiative der SPD-Fraktion hat die BVV die Forderung übernommen. In dem BVV-Beschluss wird auch ein Gesamt-Verkehrskonzept für die umliegenden Quartiere gefordert – auch das steht noch aus.

(Fotos: Mehmet Özaltan und Kai Doering)