In der Frauenpolitik geht es vorwärts!

Am 14. März 2014 hat das Frauenfrühstück der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Friedrichshain-Kreuzberg stattgefunden. 30 Frauen aus Friedrichshain-Kreuzberg waren zum Frauenfrühstück gekommen. Viele Frauen waren neugierig darauf, was die SPD-Frauen im Kiez so machen und wollten mit bekannten SPD-Frauen ins Gespräch kommen. Julia Schimeta (Kreisvorsitzende), Cansel Kiziltepe (Bundestagsabgeordnete), Dr. Susanne Kitschun (Stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus), Siggi Klebba (Staatssekretärin) und Anja Möbus (Stellv. SPD-Fraktionsvorsitzende BVV) standen für Gespräche zur Verfügung.

„Der Internationale Frauentag ist ein Anlass dafür, einmal inne zu halten und darüber nachzudenken, was wir bereits erreicht haben und wo wir noch hinwollen“, eröffnet die ASF-Kreisvorsitzende Martina Hartleib das Frauenfrühstück. „Eines ist klar, in der Frauenpolitik geht es vorwärts, seit die SPD im Bund und im Land regiert. Wir, die ASF in Friedrichshain-Kreuzberg haben uns sehr dafür eingesetzt, dass es Verbesserungen für die Opfer von Vergewaltigung gibt. Noch in der ersten Jahreshälfte 2015 soll die Reform des § 177 Strafgesetzbuch kommen. Die psychosoziale Prozessbegleitung wird mit der Reform der Strafprozessordnung beschlossen werden. Es steht nur noch die anonyme Spurensicherung aus. Hierzu hat die ASF Friedrichshain-Kreuzberg auf der Landesfrauenkonferenz am 20. März einen Antrag eingebracht. Es muss auf Landesebene geregelt werden. Der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh hat uns bereits zugesagt, dass hier alle Zeichen auf Grün stehen.“

Die Bundestagsabgeordnete Cansel Kiziltepe betont, wie wichtig die Einführung der Frauenquote gewesen sei. „Die Menschen haben uns bei der Rosenverteilung im Kreis zur Einführung der Frauenquote gratuliert. Das ist ein echter Erfolg, den die Menschen wahrgenommen haben. Frauen und Männer haben uns sehr für die Einführung der Frauenquote gelobt. Sie ist ein echter Meilenstein.“

Die SPD-Kreisvorsitzende Julia Schimeta führt aus, dass es immer noch ein weiter Weg zur vollständigen Gleichberechtigung sei. „Als nächstes steht der Kampf um ein Entgeltgleichheitsgesetz an. Das werden wir am EQUAL-PAY-DAY auch noch einmal deutlich machen.“

Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus Susanne Kitschun sagt, dass es ein steter Kampf sei, Gelder für die Frauenprojekte zu besorgen. „Alle zwei Jahre müssen die Gelder für die Frauenprojekte neu bewilligt werden, zum Beispiel für die Anti-Stalking-Stelle im Frieda Frauenzentrum oder für Mariposa. Insbesondere für Gehaltserhöhungen für die Beschäftigten in den Frauenprojekten müssen wir immer wieder aufs Neue kämpfen.“

Im Verlauf des Frauenfrühstücks entstanden viele spannende Gespräche, die eine große Bandbreite hatten. Es ging um das Mentoring-Programm des Kreises, Vernetzungsstrategien, Pflegepolitik, Flüchtlingspolitik, Frauenquote und vieles andere mehr. „Es ist toll, dass in diesem Jahr wieder so viele Frauen gekommen sind, ganz besonders schön ist, dass auch so viele Frauen ohne Parteibuch das Frauenfrühstück besucht haben“, findet die ASF Kreisvorsitzende Martina Hartleib.