Sitzung der AG-Migration und Vielfalt zu Interkulturalität im Hospizdienst

In der letzten Sitzung des Jahres beschäftigte sich die AG Migration und Vielfalt der SPD Friedrichshain-Kreuzberg mit einem sonst wenig beleuchteten Thema. Zu Gast war Elisabeth Schmidt-Pabst, Koordinatorin beim Ambulanten Lazarus Hospizdienst.

Unter dem Titel „Am Lebensende fern der Heimat“ liegt der Lazerus Hospiz einen Schwerpunkt auf Begleitung von Menschen mit Migrationshintergrund am Lebensende. Elisabeth Schmidt-Pabst berichtete aus ihrer Arbeit, dass das Angebot von Menschen mit Migrationshintergrund deutlich seltener wahrgenommen wird. Grund hierfür könnte der Umgang mit Tod, Alter und Sterben, aber auch das andere Familienbild in den Herkunftsländern sein.

In der Diskussion ging es zudem um verschiedene Positionen in der aktuellen Diskussion um Sterbehilfe. Hier wurden verschiedene und sehr differenzierte Ansichten geäußert und diskutiert.

Der Lazarus-Hospizdienst arbeitet mit Ehrenamtlichen, die umfassend geschult und auf die Begleitung der Sterbenden vorbereitet werden. Während ihrer Einsätze erhalten sie Betreuung. Teil des Gespräches in der AG-Sitzung war in diesem Zusammenhang auch, welche Rolle Ehrenamt in diesem Bereich übernehmen kann und sollte.

Abschließend lud Elisabeth Schmidt-Pabst die Genossinnen und Genossen zu den Themenabenden des Lazerus-Hospizdienstes ein. Die Mitglieder waren berührt von den Erzählungen und dem Bericht aus der wichtigen und schwierigen Arbeit. Eine Sitzung, die teils politisch interessant, teils persönlich bewegend war.