Die AG Migration und Vielfalt diskutiert über Interkulturalität in der SPD

Die Forderung nach interkutureller Öffnung ist in aller Munde, sei es für die Verwaltung, für Führungsgremien in der Wirtschaft, beim Personal in Kranken- und Pflegeeinrichtungen. Die AG Migration und Vielfalt Friedrichshain-Kreuzberg beschäftigte sich in der Sitzung am Donnerstag, den 25. September mit der Frage, wie es um die interkulturelle Öffnung in der SPD steht.

Daniela Kaya, Bundesvorstandsmitglied aus Friedrichshain-Kreuzberg, referierte hierzu. Sie hat kürzlich gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung einen Workshop zu dem Thema „Die interkulturelle Öffnung politischer Organisationen“ organisiert und berichtete eingangs aus dieser Veranstaltung. Es gibt, so Daniela Kaya, eine Repräsentationslücke: Menschen mit Migrationshintergrund sind in Gremien aller Ebenen unterrepräsentiert. Die Gründe sind unterschiedlich: Verschlossenheit, fehlende Netzwerke und fehlende Verankerung in den Organisationen sind nur einige. Auch wird Menschen mit Migrationshintergrund oft sofort die Rolle als ExpertIn für Migrationspolitik zugeschrieben, unhinterfragt, aufgrund ihrer Herkunft.

Fest stand am Ende der Sitzung: Das gesamte Thema der Stärkung der Interkulturalität der SPD sollte weiterhin besondere Beachtung finden. Die AG will die Entwicklung auf Bundes- und Landesebene beobachten und insbesondere auf Kreisebene die interkulturelle Öffnung der Partei vorantreiben.