Auch junge Menschen brauchen mindestens 8,50 Euro pro Stunde

Foto 2Pressemitteilung des Abgeordneten Björn Eggert:
Auch junge Menschen brauchen mindestens 8,50 Euro pro Stunde

Zu den Plänen der Bundesregierung, minderjährige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom Mindestlohn auszunehmen, erklärt der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:

„Es ist in hohem Maße verwirrend, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unter 18 Jahren der Mindestlohn nicht gezahlt werden soll. Es entspricht schlichtweg keiner realistischen Einschätzung zu glauben, dass junge Menschen Aushilfsjobs ernsthaft einer guten Ausbildungsstelle vorziehen würden. Vielmehr muss das Angebot an guten Ausbildungsstellen weiter ausgebaut werden. Deshalb rate ich der Bundesregierung dringend davon ab, so mit den minderjährigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu verfahren. Junge Menschen dürfen keine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zweiter Klasse sein.

Grundsätzlich ist es aber äußerst begrüßenswert, dass die große Koalition den gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn schnell einführen will. Andrea Nahles macht hier als Bundesarbeitsministerin eine gute Arbeit, die die soziale Schere in unserer Gesellschaft ein Stück weit schließen kann und wird.”