Auf in den Wahlkampf!

Vorstellung der WahlkampagneAm Dienstag haben SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Generalsekretärin Andrea Nahles in Kreuzberg die Kampagne für den Bundestagswahlkampf vorgestellt. Es geht dabei vor allem um eins: den Wähler an die Urne zu bringen.

„Der Dialog mit den Bürgern steht im Mittelpunkt unserer Kampagne“, sagt Andrea Nahles. Am Dienstagvormittag steht die Generalsekretärin der SPD im Licht durchfluteten Saal des „Ballhauses Rixdorf“ in Berlin-Neukölln, neben ihr Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Auch die Kandidatin für Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg Ost, Cansel Kiziltepe, und der Neuköllner Kandidat Fritz Felgentreu sind dabei.

„Wir wollen den modernsten Wahlkampf aller Parteien in Deutschland führen“, gibt Nahles die Richtung vor. Peer Steinbrück spielt dabei natürlich die zentrale Rolle. „Wir werden uns in diesem Wahlkampf auf Augenhöhe mit den Wählern bewegen“, erklärt er. Statt auf Marktplätzen oder in Stadthallen lange Reden zu halten, will Steinbrück vor allem: zuhören. Am 31. Juli startet der Kandidat dafür zu einer Tour quer durch die Republik. Bis zum 10. August will er dabei rund 25 Orte besuchen.

Die Mobilisierung entscheidet

Nach dem „Deutschland-Fest“, der großen Geburtstagsparty der SPD zum 150-jährigen Jubiläum in Berlin am 17. und 18. August, startet dann eine weitere Tour unter dem Titel „Klartext Open Air“. In 25 Veranstaltungen können interessierte Bürger mit Peer Steinbrück diskutieren. 17 weitere Termine mit SPD-Chef Sigmar Gabriel und dem Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier kommen hinzu.

„Es geht nicht um Frontalunterricht, sondern um dialogische Formate“, sagt Steinbrück. Das Ziel dabei ist klar: Es geht darum, möglichst viele Wähler zu einem Urnengang am 22. September zu bewegen. „Wir können die Bundestagswahl für uns entscheiden, wenn wir mobilisieren“, ist der SPD-Kanzlerkandidat überzeugt. Jeder Dritte entscheide sich erst wenige Tage vor der Wahl, ob und wo er sein Kreuz mache.

Themen, die die Menschen bewegen

„Unser gesamter Wahlkampf ist auf Mobilisierung angelegt“, sagt Andrea Nahles. Das gilt auch für die vier Großflächenplakate, die am Dienstag in Neukölln vorgestellt werden. Bezahlbare Mieten, ein gesetzlicher Mindestlohn, ausreichende Kita-Plätze und eine auskömmliche Rente sind die Themen, die von entsprechenden Protagonisten verkörpert werden. „Wir haben bewusst keine Models engagiert, sondern Menschen gesucht, die ihre eigene Lebenssituation verkörpern“, betont Nahles.

Die Motive kommen an. „Die SPD setzt mit den Themen Mieten, Rente und Mindestlohn die Themen nach oben, die die Menschen bewegen“, sagt Cansel Kiziltepe. Seit mehreren Wochen ist sie in Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlauer Berg Ost unterwegs und hört zu, was den Menschen unter den Nägeln brennt. Sie ist überzeugt: „Die SPD wird dem in ihrem Regierungsprogramm absolut gerecht.“