„Wir wollen freie Menschen sein“

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Friedrichshain zwischen 1946 und 1989

 

Der Mitte Juni 1953 in allen Teilen der ehemaligen DDR ausgebrochene Arbeiteraufstand mit einem seiner Ausgangspunkte in Berlin-Friedrichshain und seine Niederschlagung werfen auch die Frage nach dem Wirken und dem Schicksal der nicht in die SED eingetretenen Friedrichshainer SPD-Mitglieder auf, die –  von der Stasi als „besonders gefährlich“ eingestuft – bis Anfang der 1960er Jahre noch über eigene Organisationsstrukturen und bis 1961 sogar über ein Büro am Boxhagener Platz verfügten.

Wir nehmen deshalb den 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 im Jahr des 150. Geburtstages der deutschen Sozialdemokratie zum Anlass uns mit dem Widerstand und der Verfolgung von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Friedrichshain auseinanderzusetzen.

Als Referent wird uns Sven Heinemann (MdA) über seine umfangreichen Recherchen in den Stasi-Unterlagen berichten, die bisher nicht systematisch ausgewertet worden sind. Der Aufwand, den die SED-Diktatur trieb um über jede politische Initiative informiert zu sein, lässt erahnen, welche politische Bedeutung einer im Bewusstsein der Bevölkerung weiterhin existierenden gesamtdeutschen Sozialdemokratie zu kam.

Begrüßung Gerlinde Schermer (Vors. Abt. 12, Mitbegründerin der SPD-Friedrichshain 1989), Kommentar Axel Zutz (Vors. AfA Friedrichshain/ Kreuzberg), anschließend Diskussion.

Ort: Café Sybille, Karl-Marx-Allee 72

(U5 zwischen den Bhf. Strausberger Platz und Weberwiese)

Zeit: Dienstag 25. Juni 2013, 19.00 Uhr

 

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen.

 

SPD-Abteilung 12 Petersburger Platz mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen

Kontakt: Kreisbüro der SPD Friedrichshain/Kreuzberg im Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin