East Side Gallery erhalten!

2. März 2013

SPD Friedrichshain-Kreuzberg fordert Moratorium für die East Side Gallery und lehnt eine Luxuswohnbebauung auf dem ehemaligen Todesstreifen ab!

Die East Side Gallery ist ein wichtiges Mahnmal der deutschen Teilung, das unbedingt erhalten bleiben muss. Deshalb fordert die SPD Friedrichshain-Kreuzberg einen sofortigen Baustopp mit anschließendem Moratorium, in dessen Rahmen mit Bezirk, Senat und den Eigentümern der betroffenen Baugrundstücke eine Lösung gefunden werden soll, die den Erhalt der East Side Gallery sicherstellt.

„Die vom grünen Bezirksbürgermeister genehmigte Bebauung des Spreeufers kritisieren wir scharf“, sagt die SPD-Kreisvorsitzende Julia Schimeta. „Das Zeitfenster, das der erfolgreiche Bürgerentscheid 2008 aufgestoßen hatte, hätte Franz Schulz konsequent nutzen müssen. Das Problem kann nun nur noch einvernehmlich gelöst werden,“ meint John Dahl (SPD), der Vorsitzende des bezirklichen Stadtentwicklungsausschusses.

„2014 wird die ganze Welt mit uns den 25. Jahrestag des Mauerfalls und das Ende des Kalten Krieges feiern“, erinnert Cansel Kiziltepe, SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg Ost. „Die East Side Gallery muss als Mahnmal und wichtiger Bestandteil des Gedenkstättenkonzepts der Berliner Mauer erhalten werden. Deshalb unterstütze ich aktiv die Proteste für ihren Erhalt.“

Für Rückfragen: Cansel Kiziltepe 0176/31106453