Viele tolle Frauen

Wie tickt die SPD? An wen muss ich mich wenden, wenn ich ein Anliegen an das Bezirksamt habe? Und wie kommt ein Antrag zum Parteitag? Antworten auf diese und auf viele weitere Fragen bekommen elf Frauen aus der SPD Friedrichshain-Kreuzberg in den kommenden Monaten aus erster Hand beantwortet. Sie sind Teilnehmerinnen des Mentoring-Programms, das die SPD und die ASF des Kreises erstmals anbieten.

Am vergangenen Freitag trafen sie zum ersten Mal auf ihre Mentoren. Eine Gruppe um Julia Schimeta, Vorsitzende der SPD Friedrichshain-Kreuzberg, und Martina Hartleib, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis, hatte sie nach ihren jeweiligen Interessen einander zugeordnet. Björn Eggert als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses ist als Mentor ebenso dabei wie Abteilungsvorsitzende und Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung sowie des SPD-Kreisvorstands.

Treffen mit dem Landesvorsitzenden

„Die Berliner SPD möchte attraktiver für Frauen werden. Mit unserem Mentoring-Programm beteiligen wir uns an diesem Prozess“, sagte Julia Schimeta beim Auftakttreffen im Kreisbüro. Das Programm solle dazu dienen, „Wissen, Erfahrung und Freude zu vermitteln“. „Wir haben uns sehr gefreut, dass das Interesse am Mentoring-Programm so groß ist“, meinte Martina Hartleib und versicherte: „Ihr seid alle ganz tolle Frauen.“

In den kommenden Monaten stehen für die elf Frauen und ihre Mentorinnen und Mentoren Treffen mit dem Vorsitzenden der Berliner SPD Jan Stöß, ein Besuch bei der Bundestagsabgeordneten Eva Högl sowie eine Besichtigung der Redaktion des „vorwärts“ auf dem Programm. Zudem soll sich jede Mentorin und jeder Mentor mindestens einmal im Monat persönlich mit ihrem bzw. seinem Mentee treffen.