Dächertour der Jusos Friedrichshain-Kreuzberg

Wie sieht die Stadt von oben aus? Welch einen Ausblick bieten die Dächer Berlins über Friedrichshain? Um dies herauszufinden, machten sich die Jusos Friedrichshain-Kreuzberg am Abend des 22. August auf zu einer Dächertour. Auf den Dächern der Karl-Marx-Allee konnten sie die Entwicklung der Stadt aus einer neuen Perspektive erfahren.

Artur Schneider nahm sich die Zeit, um die 15 Jusos auf die Dächer der Karl-Marx-Alle zu führen. Los ging es vor dem Café Sybille, das von Artur Schneider geleitet wird. Das Café bietet neben Kaffee, Saft und Cola auch ein breites kulturelles Angebot: Es finden diverse Veranstaltungen statt, Exponate rund um die Karl-Marx-Allee werden ausgestellt, Bücherfreunde kommen zusammen und lauschen Lesungen.

Dann ging es auf die Dachterrasse in der Karl-Marx-Allee zwischen der Koppenstraße und der Straße der Pariser Kommune. Während Artur Schneider Wissenswertes über den Kiez und die Entwicklung der denkmalgeschützten Karl-Marx-Allee erzählte, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Straßen und Plätze, Gassen und Hinterhöfe aus der Vogelperspektive betrachten. Artur Schneider berichtete über Geschichte und Architektur. Dabei schlug er auch einen Bogen zu aktuellen Problemen und Entwicklungen der historischen und einmaligen Straße. So leidet zum Beispiel der Einzelhandel in der Karl-Marx-Allee unter zu wenig Laufkundschaft und zu großen Ladengeschäften.

Jan Krüger, der die Dächertour organisierte, fand danach treffende Worte für die beeindruckenden Impressionen: „Es war spannend einmal hinter die Fassade dieser eindrucksvollen Bauten zu blicken, an denen man sonst nur vorbeifährt.“

Impressionen der Dächertour: