Workshop: Wahrnehmen – Deuten – Handeln

Häufig scheint es, als würden Neonazis plötzlich aus dem Nichts zu Aufmärschen, Kundgebungen oder bei gewaltsamen Vorfälle auftauchen. Doch so ist es nicht. Vielfach sind sie anhand von typischen Symbolen und Codes zu erkennen. Wir müssen nur kennen, um das Problem durch neonazistische Präsenz in unserem Umfeld einschätzen und handeln zu können. Dazu bieten wir Euch folgende Veranstaltung am 21. Juni an:

Wahrnehmen – Deuten – Handeln

Symbole und Codes des gegenwärtigen Rechtsextremismus und Handlungsmöglichkeiten

In Medien werden Rechtsextreme noch immer oft als glatzköpfige Männer mit Bomberjacken und Springerstiefeln dargestellt. Zwar gibt es diese Form rechtsextremer Alltagskultur noch, sie ist jedoch keineswegs repräsentativ. Rechtsextreme bedienen sich heute nahezu sämtlicher (sub)kultureller Codes, um Anschluss zu finden. Es gibt Rechtsextreme im Stil des „Black Block“, es gibt Irokesenfrisuren in Schwarz-Weiß-Rot und es gibt rechtsextreme Rapper. Außerdem sind Rechtsextreme keineswegs nur Männer.
Wir wollen einen Überblick über Ausdrucksformen und Symbole rechtsextremer (Jugend)kulturen geben. Zudem möchten wir gemeinsam Möglichkeiten des Umgangs mit rechtsextremen oder rassistischen Sprüchen oder Erlebnissen entwickeln, um so die Handlungssicherheit im Alltag zu stärken.

Ort: SPD-Kreisbüro Friedrichshain-Kreuzberg, Wilhelmstr. 140, 10963 Berlin (Willy-Brandt-Haus)
Zeit: 21. Juli von 12.00 bis 16.00 Uhr
Anmeldung (bis zum 15. Juni) bei Oliver Gaida oliver.gaida@ymail.com oder Anna Müller anna@mahaze.de
Teamerin: Claudia Blume

Ein Seminar der Jusos Berlin und der SPD Friedrichshain-Kreuzberg, durchgeführt von Sebastian Wehrhahn von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)